Institut für Berufsbildung und
Sozialmanagement gemeinnützige GmbH
29.10.2018

Arbeitsministerin Werner informiert sich über Projekt „Wege in die Pflege“

Montag, 29.10.2018

Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE) hat am Montag, 29.10.2010, das LAT Projekt „Wege in die Pflege“ beim Institut für Berufsbildung und Sozialmanagement (IBS gGmbH) besucht. Bis 2021 können dort insgesamt 60 geflüchtete Menschen sowie Migrantinnen und Migranten zur Betreuungsassistentin bzw. zum Betreuungsassistenten qualifiziert werden.

Projektleiterin Christiane Renda und die Sprachdozentin Kristina González Cedeño stellten das Projekt vor und nutzten die Gelegenheit auf Hürden, die sich zum einen aus der Reglementierung der Pflegeausbildung und zum anderen aus den individuellen Biographien der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ergeben, hinzuweisen. Im Anschluss nutzen alle Kursteilnehmenden rege das Angebot zum Austausch mit der Ministerin.

Arbeitsministerin Heike Werner zeigte sich beeindruckt von der Motivation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und sagte anerkennend über das Projekt: „Das Projekt „Wege in die Pflege“ ist ein gutes Beispiel, wie Integration organisiert und gelebt werden kann. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird in 600 Unterrichtseinheiten theoretisches Fachwissen zu einem Beruf in der Pflege oder im Gesundheitswesen vermittelt. Der Wissenserwerb ist zudem an das Erlernen der deutschen Sprache gekoppelt. Insgesamt wird dadurch der Lückenschluss zwischen Berufsorientierung und dem Einstieg in Ausbildung und Arbeit ermöglicht. Mit der AWO und dem Helios Klinikum Erfurt sind zudem starke Kooperationspartner eingebunden.“

 

Ministerin Heike Werner im regen Austausch mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern von "Wege in die Pflege"

Zum Hintergrund:

Das Projekt „Wege in die Pflege“ beim Institut für Berufsbildung und Sozialmanagement in Erfurt wird über das Landesprogramm „Arbeit für Thüringen“ (LAT-Richtlinie) gefördert.

Ziel ist es, geflüchteten Menschen sowie Migrantinnen und Migranten eine Grundqualifizierung in Pflege- und Gesundheitsberufen zu vermitteln. Dafür ist keine vorherige Ausbildung erforderlich. Es genügt eine Affinität zum Tätigkeitsfeld durch Erfahrungen aus der Pflege Angehöriger oder durch Praktika.Weitere Infos finden Sie hier